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Der schwierige Kampf gegen Fahrraddiebe!
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Der schwierige Kampf gegen Fahrraddiebe!

Info: Quelle: abendblatt.de

Von André Zand-Vakili und Christoph Heinemann


In einem Keller lagern die Ermittler der Soko „Fahrrad“ die sichergestellten Fahrräder. Die Bilder stellen sie ins Internet, damit sich die rechtmäßigen Besitzer melden Foto: Andre Zand-Vakili

Soko "Fahrrad" kann häufig gar nichts tun, weil Besitzer ihr Rad nicht registrieren ließen. Was die Polizei rät und der ADFC fordert.

 

Rotherbaum.  Die Asservatenkammer der Soko "Fahrrad" liegt im Keller der Polizeiwache an der Sedan­straße in Rotherbaum. Hier sammeln Frank Fürst, Leiter der Einheit, und seine Kollegen sichergestellte Fahrräder. Eng aneinander, teilweise aufgeschichtet, liegen und stehen die Räder, die in den vergangenen Wochen sichergestellt wurden. Teilweise sind sie bereits zerlegt – denn Räder, die per Transporter nach Ost- oder Südosteuropa verschoben werden, werden häufig in ihren Einzelteilen transportiert.

Längst nicht jedes Fahrrad kann zugeordnet werden. Bei vielen der hier gelagerten rund 130 Fahrräder besteht bislang nur der Verdacht, dass sie gestohlen wurden. Sie sind nicht in der "Sachfahndung". Manchmal wurde der Diebstahl nicht einmal angezeigt.

Einige der sichergestellten Räder stammen aus zu Werkstätten umfunktionierten Kellern. Aus den Rädern wurden die eingestanzten Rahmennummern herausgefeilt. Das hilft den Tätern jedoch nicht. "Die Kriminaltechnik kann die Zahlen und Buchstaben wieder sichtbar machen", sagt Fürst.

Alle 33 Minuten wird in Hamburg ein Fahrrad geklaut

Die Diebe sind in allen Stadtteilen aktiv: Statistisch gesehen, stehlen sie in Hamburg alle 33 Minuten ein Fahrrad. Auch hochwertige Einzelteile wie Sattel werden von den Tätern gezielt abmontiert. Die Polizei versucht, gegen die Hehler vorzugehen. Diese inserieren häufig in Portalen wie "Ebay Kleinanzeigen", dort sind die Annoncen anonym, das macht die Rückverfolgung schwerer. Auch hier spielt das Problem der Regis­trierung eine Rolle: Selbst wenn der Polizei größere Mengen an mutmaßlich gestohlenen Fahrrädern ins Netz gehen, können die Beamten nur hoffen, dass sich die rechtmäßigen Besitzer melden.

"Das große Problem bleibt, gestohlene Fahrräder auch als gestohlen zu identifizieren", sagt Fürst. Denn nur die wenigsten Fahrräder in Hamburg sind registriert, die meisten Besitzer kennen die Rahmennummern nicht. Die Folge: Wird das Rad gestohlen, haben die Beamten nur die Beschreibung des Rades. Das hilft wenig. Die meisten Fahrräder, die gestohlen werden, sind "Durchschnittsräder". Massenware also, die in der Ausstattung und Farbe oft hundert- wenn nicht tausendfach verkauft werden.

Eine flächendeckende Registrierung, da ist sich Frank Fürst sicher, würde die Bekämpfung des Fahrraddiebstahls sehr erleichtern. So eine Codierung bieten die Polizeiwachen immer wieder im Zuge von Aktionen an. Es kostet nur wenige Euro. "Man muss einen Ausweis und den Kaufnachweis für das Fahrrad mitbringen", sagt Fürst. Das Beste: Dann hat die Polizei nicht nur eine Individualnummer für ein Fahrrad im Computer. Sie weiß auch, wer der Besitzer ist.

Für ein gutes Schloss muss man tief in die Tasche greifen

Überprüft wird immer und überall. Natürlich nicht nur von den Beamten der Soko. Fürst und seine Leute arbeiten eng mit den Wachen, insbesondere Zivilfahndern zusammen. Sie selbst sind aber auch unterwegs. Oft auf Flohmärkten. Das passt zu dem Ansatz, die Hehler dingfest zu machen. "Man braucht schon einige Zeit, um in dem Thema richtig drin zu sein", sagt Fürst. Irgendwann hat man einen Blick für auffällige Fahrräder. Ein teures Rad mit einem billigen Schloss oder mehrere Fahrräder, die zusammen angeschlossen sind, erregen die Aufmerksamkeit der Ermittler. Fahrradhehler, das wissen Fürst und seine Kollegen, nutzen gern den Rand von Flohmärkten, um gestohlene Räder anzubieten. Deshalb sind sie in der Umgebung abgestellt. Interessenten werden hingeführt.

"Am besten ist es, das Fahrrad wird gar nicht erst gestohlen", sagt Fürst. Sein Tipp: Man sollte zur Sicherung unterschiedliche Schlosstypen benutzen. "Viele Täter haben nur Werkzeug für einen Typ dabei oder sind auf eine Art von Sicherung spezialisiert", weiß Fürst. Zwei unterschiedliche Schlösser zu knacken sei aufwendiger und dauert länger. Das schreckt ab. Ebenfalls sinnvoll sei es, ein Schloss weit oben am Fahrrad anzubringen. Das zwinge die Diebe zu auffälligeren Bewegungen.

Wer sein Fahrrad wirklich sichern will, muss tief in die Tasche greifen. "Etwa 100 Euro kostet so ein Schloss", sagt Fürst. Billigschlösser sind selbst ihren geringen Preis oft nicht wert.

ADFC fordert bessere Abstellplätze

Die Kosten für ein gutes Schloss stehen zudem meist in keinem Verhältnis zum Preis eines Fahrrads. Knapp 25 Prozent der Käufer geben keine 300 Euro für ihr Fahrrad aus. Knapp die Hälfte aller gekauften Fahrräder kosteten weniger als 500 Euro. Mehr als 1000 Euro geben nur zehn Prozent, mehr als 2000 Euro drei Prozent der Käufer aus. Tatsächlich werden meistens Fahrräder für weniger als 1000 Euro gestohlen, teure Fahrräder eher seltener, E-Bikes fast gar nicht. "Dafür haben die Besitzer ein anderes Gefühl und lassen sie nicht auf der Straße stehen", sagt Fürst.

Für den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) ist eine gute Sicherung am Fahrrad nicht genug. Die Politik müsse auch für bessere Abstellplätze sorgen. "Es wurden einmal Fahrradparkhäuser versprochen, davon ist keine Rede mehr. Viele Stellplätze sind nachts noch nicht einmal beleuchtet", sagt der ADFC-Vorsitzende Dirk Lau.

Fahrräder können in der Hausratsversicherung oder mit einer Diebstahlpolice versichert werden. Die Beiträge liegen bei "Vollkaskoversicherungen" für Mittelklassefahrrädern zwischen 50 und 100 Euro im Jahr. Daran ist meist die Pflicht geknüpft, ein hochwertiges Schloss zu verwenden – andernfalls gibt es keine oder eine geringere Erstattung.

Wurden Sie bestohlen? Die Polizei stellt Bilder von sichergestellten Fahrrädern ins Internet: www.hamburg.de/polizei/fahrraeder-np/


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