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Einbruch bei 2-Rad Zügel in Johanniterstraße – Rund 70.000 Euro Schaden !
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Einbruch bei 2-Rad Zügel in Johanniterstraße – Rund 70.000 Euro Schaden !

Info: Quelle: swp.de

Auf großem Beutezug waren Diebe in der Nacht auf Dienstag. Bei 2-Rad Zügel in der Johanniterstraße entwendeten sie mehr als 40 hochwertige Fahrräder.

Wolfgang Zügel bestückt die leeren Reihen in seinem Geschäft mit neuen Rädern.Foto: Thumilan Selvakumaran
Wolfgang Zügel bestückt die leeren Reihen in seinem Geschäft mit neuen Rädern. 

Wohl mit Gewalt haben sich die Täter in der Nacht auf Dienstag bei 2-Rad Zügel Zugang verschafft. Die Haltebolzen der Türen des Haupteingangs sind verbogen. Das Glas allerdings ist noch intakt. „Im Laden war außer der Türe nichts beschädigt, nicht mal ein Rad umgekippt“, sagt Geschäftsführer Wolfgang Zügel.

Die Täter hatten offenbar ein klares Ziel: Mehr als 40 Räder seien entwendet worden, so Eberhard Schorr vom Polizeipräsidium Aalen.  Die Räder seien aus unterschiedlichen Kategorien, „insbesondere Mountainbike-Fullys und E-Mountainbikes sowie Rennräder verschiedener Hersteller“. Darunter sind Cannondale, Bulls, KTM und Vivax.

Aufgefallen ist die Tat durch eine Joggerin. Diese hatte am Dienstagmorgen in einem Gebüsch am Kocherufer ein neues Fahrrad samt Preisschild liegen sehen. Sie alarmierte die Polizei.

„Ich bin gegen 8 Uhr informiert worden“, sagt Zügel, der mit Beamten in das Geschäft gegangen ist. Die Haupteingangstüre sei zu diesem Moment „eine Fahrradbreite“ offen gestanden. „Genau so weit, dass sie die Räder rausschieben konnten.“ Draußen seien zudem mehrere abgerissene Preisschilder gelegen. Diese fanden die Beamten auch im Bereich der Alten Spinnerei.

Täter holen KTM-Modelle vom Dachboden

Im Laden selbst habe auf den ersten Blick nichts nach einem Einbruch ausgesehen. „Aber hinten hat eine komplette Fahrradreihe gefehlt“, so Zügel weiter. Leere Reihen fand er auch im ersten sowie im zweiten Stock vor. „Sogar vom Dachboden holten sie Räder runter“ – rund 20 KTM-Modelle.

Zügel ist überzeugt, dass es eine professionelle Truppe gewesen sein muss, die gezielt E-Mountainbikes und vollgefederte Räder beschaffen wollte. Er deutet auf ein knapp 5000 Euro teures Modell direkt am Eingang, das auf den ersten Blick nicht nach E-Bike aussieht. „Das haben sie stehen lassen.“ Ein Raum in den oberen Etagen wurde zwar aufgebrochen. „An den Safe darin haben sie sich aber nicht gewagt.“

Die Kripo war am Dienstag im Geschäft und hat den Tatort untersucht. Noch unklar sei, ob die Spurensicherung erfolgreich war, meint Polizeisprecher Schorr. Ohnehin sei ein Ladengeschäft schwer zu untersuchen, da letztlich nicht nur Täter sondern auch Kunden DNA oder Fingerabdrücke hinterlassen. „Aber vielleicht macht sich die akribische Arbeit der Ermittler bezahlt und sie landen einen Treffer.“ Damit meint Schorr Datenbanken, in denen Spuren von anderen Tatorten und Tätern hinterlegt sind. Auch gehöre es zur Aufgabe der Polizei zu beobachten, ob die Räder irgendwo wieder auftauchen, etwa im Internet.

„Wir haben alle Räder bei uns mit Seriennummer, Modell und Farbe im System hinterlegt“, meint Zügel. Damit ließe sich jedes gestohlene Rad zweifelsfrei identifizieren. „Die meisten Daten haben wir direkt an die Polizei weitergeleitet.“ Aber noch laufe die Inventur. „Wir müssen erst noch genau ermitteln, was fehlt.“

Zum bereits bekannten Diebesgut gehören neben den Rädern vermutlich auch Helme. „Außerdem sind die beiden Kassenschubladen weg. Da waren rund 500 Euro drin.“ Der Gesamtschaden beträgt laut Zügel „rund 70.000 Euro“.

Am Dienstagnachmittag ist das Geschäft wieder mit ausreichend Rädern bestückt. „Unser Außenlager an der Alten Spinnerei ist voll“, so der Geschäftsführer. „Wir haben hier aufgefüllt, damit der Betrieb weiter laufen kann.“

Nun gelte es, den Schaden mit der Versicherung abzuwickeln. Damit hat Zügel bereits Erfahrung. Im Jahr 2000 wurden nach einem Brand große Teile der Inneneinrichtung sowie sämtliche Produkte zerstört. Der Schaden belief sich auf rund 1,6 Millionen Mark. Da es sich um Brandstiftung handelte, habe die Versicherung zunächst nicht bezahlt.

Letztlich geriet damals ein Mitarbeiter in Verdacht, der regelmäßig Waren aus dem Geschäft gestohlen und diese im Bekanntenkreis verkauft hatte. Er hatte auch in der Brandnacht eine Tür offen gelassen, um Waren herauszuholen. Vor Gericht wurde ihm aber keine Brandstiftung nachgewiesen. „Er kam wegen den Diebstählen für eineinhalb Jahre in Haft.“ Die Versicherung habe nach dem Prozess einen großen Teil des Schadens ersetzt.

Im aktuellen Fall tappen die Ermittler aber bisher im Dunkeln. Es könnte sich um eine organisierte Gruppe handeln, meint Schorr. „Zumindest waren es keine 08/15-Täter.“ Die Tat sei vermutlich geplant, der Tatort vorher gesichtet worden. Über die Anzahl der Täter könne Schorr nur spekulieren. „Je mehr es waren, desto geringer ist die Zeitspanne.“ Der Polizeisprecher berichtet aber von ähnlichen Diebstählen in Rosenberg sowie einem Laster voller Cube-Räder, der vor wenigen Wochen auf der Autobahn 6 leer geräumt worden sei.

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