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Warum in Basel so viele Velos geklaut werden (und warum sie so selten wieder auftauchen).
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Warum in Basel so viele Velos geklaut werden (und warum sie so selten wieder auftauchen).

Info: Quelle: tageswoche.ch

Basel ist das Eldorado für Velodiebe. Die Grenznähe und der Faktor Velostadt spielen dabei eine Rolle. Doch die Besitzer könnten auch selber mehr Vorsorge treffen.

Wenn es erstmal weg ist, kommt es so schnell nicht wieder: Wer an seinem Velo hängt, sollte es nicht nur gut sichern, sondern auch registrieren. (Bild: Keystone)

Man schreitet ratlos die Velostangen ab, schüttelt den Kopf und gelobt, sich das nächste Mal genau einzuprägen, wo man sein Gefährt abgestellt hat. Doch irgendwann muss man einsehen: Das Gefährt ist weg, von Langfingern abtransportiert.

In Basel passiert das noch öfter als anderswo. Wieso ist das so? Diese Frage stellt ein Leser in unserer Rubrik «Stadtgespräch», bei der unsere Leserschaft Inputs für Recherchen liefen kann.

Beginnen wir mit den Zahlen: Im Kanton Basel-Stadt werden pro Tag im Schnitt mehr als sieben Velos gestohlen. Total waren es im Jahr 2016 2672 Fahrräder, die nicht mehr da waren, als sich ihre Besitzer in den Sattel schwingen wollten.

Doppelt so viele Velodiebstähle wie in Zürich

Basel führt die eidgenössische Kriminalstatistik bei den Velodiebstählen an und das mit Abstand. Pro 1000 Einwohner kamen in der Stadt Basel 15 Fahrräder weg. Bern und Biel folgen mit knapp 12, in Zürich werden mit 7 nicht einmal halb so viel Drahtesel gestohlen wie in Basel.

Warum ist Basel so viel stärker betroffen als andere Schweizer Städte? Andreas Bläsi von der Kriminalpräventionsstelle der Polizei Basel-Stadt erklärt sich das folgendermassen:

«Basel ist eine Velostadt und das Angebot für Diebe deshalb sehr gut», sagt er. Auch der Umstand, dass Basel-Stadt ein Grenzkanton sei, trage zur hohen Diebstahlrate bei. «Viele gestohlene Fahrräder verschwinden über die Grenze.»

Grenznähe und Velostadt. Nun gut.

Vielleicht leisten sich die Basler aber auch einfach die teuersten Velos? Diese sind laut Andreas Bläsi nämlich besonders begehrt. «Primär werden sehr hochwertige Fahrräder gestohlen.» Und zwar nicht nur von der Strasse, sondern vermehrt auch aus Velokellern – eine «kriminelle Handlung im grossen Stil», sagt er.

Dem widerspricht Helvetia-Sprecher Jonas Grossniklaus. Der Versicherung würden eher 08/15-Velos gemeldet, da der Gelegenheitsdiebstahl dominiere. Aus Sicht des Versicherers sind es also eher die günstigeren Exemplare, die benutzt werden, um mal eben vom Ausgang nach Hause zu fahren, wenn es nicht auf das letzte Tram gereicht hat.

Niedrige Aufklärungsrate

So oder so – und insbesondere bei Gelegenheitsdiebstählen – erstaunt aber die niedrige Aufklärungsrate. Im Kanton Basel-Stadt finden lediglich gut zwei Prozent aller entwendeten Fahrräder den Weg zurück zu ihrem Besitzer.

Der Rest bleibt verschollen – oder steht beim Zeughaus und wird nie abgeholt, sagt Bläsi. «Diese Fahrräder können ohne Anzeige nicht an den rechtmässigen Besitzer übergeben werden.» Er geht davon aus, dass viele Diebstähle nicht gemeldet würden, weil dafür die nötigen Daten fehlten.

Seit der Abschaffung der obligatorischen Velovignette im Jahr 2012 fehlten oftmals die nötigen Informationen, um ein Velo an seinen Besitzer zu überstellen, sagt Roland Chrétien von Pro Velo. «Eine nationale Registrierung und konsequentere Vorschriften für das Markieren der Rahmennummern wären wünschenswert.»

Wer sein Velo heute also weder über einen privaten Anbieter noch den «Velopass» der Polizei registriert hat, hat verschwindend kleine Chancen, es zurückzubekommen, auch wenn es gefunden wird.

Altes weg, neues her

«Ein grosser Teil der Velos geht wohl auch verloren, weil sie für den Besitzer zu wenig Wert haben oder eine Neuwertversicherung vorliegt», sagt Chrétien. Und für die Versicherungen seien diese Schadenszahlungen offenbar nicht der Rede wert.

Stimmt nicht, sagt die Helvetia. Zwar geben die Kunden die Suche nach ihrem Fahrrad nach sieben bis zehn Tagen und damit relativ früh auf und melden den Schaden.

Die Vermutung, dass aufgrund der vergleichsweise niedrigen Deliktsumme das Interesse an einer Lösung des Problems seitens Versicherungen eher gering sei, bestreitet Sprecher Grossniklaus aber: «Die einzelne Deliktsumme mag zwar klein sein, die Anzahl der Velodiebstähle ist aber gross.» Deshalb arbeite man mit dem Portal veloregister.ch zusammen und verzichte bei Kunden, die ihr Fahrrad dort registrieren, im Falle eines Diebstahls auf den Selbstbehalt.

Also, liebe Velofahrerinnen und Velofahrer: Sichert eure Fahrräder mit einem guten Schloss und am richtigen Ort und registriert sie entweder direkt bei der Polizei, bei privaten Anbietern oder über die Versicherung. Wird es trotzdem gestohlen, lohnt sich ein Blick in die Facebook-Gruppe «WANTED – Gestohlene Velos wiederfinden (Region Basel)», bevor der Diebstahl bei Versicherung und Polizei gemeldet wird.


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